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Eine Tagestour mit dem Fahrrad von Prerow nach Dierhagen Fischland-Darß-Zingst und Umland

Eine Tagestour mit dem Fahrrad von Prerow nach Dierhagen

Streckenverlauf der Fahrradtour von Prerow nach Dierhagen

Prerow/ westlicher Ortsausgang – Langseer Weg – Weststrand – Weg zum Esper Ort - Rad parken/zu Fuß zum Dünenbereich - zurück zum K-Gestell/ rechts weiter auf Betonplattenweg - Hohen Ufer/ Geländestufe – Großer Stern/ Wegkreuzung – K-Gestell Richtung Ibenhorst - Ibenhorst - Waldweg nach Südosten/ Richtung Born – Straße Ahrenshoop - Wustrow - Dierhagen

Länge: ca. 28 km

Beschreibung der Fahrradtour

Vom westlichen Ortsausgang führt der Radweg zum Esper Ort

Die Radtour durch den Darßwald beginnt am westlichen Ortsausgang Prerows auf dem Langseer Weg, markiert mit dem Symbol eines Windflüchters (vom Wind geformter Baum) und soll zunächst zum legendären Weststrand führen. Der gut befahrbare Waldweg führt ca. 3 km bis zu einem markanten Plattenspurweg, dem K-Gestell, markiert mit einem Möwensymbol. Diesen Weg quert man, fährt ca. 600 m weiter, biegt auf dem nächsten Querweg nach links ab und folgt nach rund 50 m dem nächsten, schräg nach rechts weisenden Weg zum Esper Ort. Dieser Wegabschnitt ist beschwerlich, führt aber durch urwaldartige naturnahe Waldformationen mit alten, teilweise bizarr geformten Buchen, typisch für Darßwaldbereiche in Strandnähe. Unmittelbar vor dem Strand muss man das Rad „parken“, um zu Fuß durch einen Dünenbereich zum Weststrand des Darß zu gelangen. An diesem Naturstrand spült die See ungehindert Küstenmaterial ab, das sie als Neuland am Darßer Ort wieder ablagert.

Die Radtour führt durch eine urige Kiefernforst bis nach Born

Vom Esper Ort geht’s zunächst auf gleichem Weg zurück bis zum K-Gestell, auf das man nach rechts einbiegt. Der Betonplattenweg ist mäßig befahrbar, man muss auf größere Plattenstöße und Löcher achten. Entlang des Weges ist der beständige Wechsel von höheren Lagen mit trockenem Kiefernforst und vernässte Senken mit Erlenbruchwald auffällig. Zurückzuführen ist die wechselvolle Morphologie und Bewaldung auf nacheiszeitliche Küstenbildungsprozesse, gekennzeichnet durch die Entstehung von Dünenzügen und dazwischenliegenden Tälern.

Man fährt am Grab des Forstmeisters und Jägers Raesfeld vorbei und erreicht am Hohen Ufer eine auffällige Geländestufe, das ehemalige Ufer des Alt-Darß. Nach einem kurzen Stück Fahrt erreicht man den Großen Stern, die markanteste Wegkreuzung im Darßwald, folgt aber dem K-Gestell weiter in Richtung Ibenhorst, nun wieder auf einem normalen gut befahrbaren Waldweg. Schnell gelangt man von Ibenhorst aus über den südöstlich verlaufenden, nach Born ausgeschilderten Waldweg zur Straße Ahrenshoop-Prerow, quert diese und erreicht nach wenigen Minuten Born.

Born - ein Fischerdorf lädt zum Verweilen ein - MV hat viel zu bieten

Born ist ein idyllisch gelegenes Fischerdorf mit reetgedeckten Häusern. Die Haustüren sind häufig bemalt und mit volkstümlichem Schnitzwerk verziert. Gastronomisch bleiben kaum Wünsche offen, doch die Mittagsrast sollte noch etwas verschoben werden.

Im Forst- und Jagdmuseum ist das Präparat von zwei ineinander verkämpften Hirschen die Hauptattraktion. Sehenswert ist auch die in Holzbauweise errichtete, reetgedeckte Kirche. Die Straßenführung des Ortes ist verwirrend, doch mit der Groborientierung „Südwest“ gelangt man zur Südstraße und damit zum Küstenradweg mit einer Wegemarkierung nach Dierhagen/Ahrenshoop.

Die Tagestour führt südwestlich durch Born – weiter geht es Richtung Ahrenshoop

Man verlässt Born auf einer wenig befahrenen Asphaltstraße bis zur nächsten Kreuzung, folgt linksabbiegend einer weiteren Asphaltstraße und biegt abermals links auf einen holprigen Plattenspurweg ein, der zum Boddendeich führt. Auf dem Deich verläuft ein gut befahrbarer Schotterweg nach Ahrenshoop.

Dort bieten sich weite Aussichten über endlose, platte, grabendurchzogene Boddenwiesen und auf den buchtenreichen Bodden mit seinem breiten Schilfgürtel. Man wird von der Weite eines einmaligen Küstenbereichs gefangengenommen, einem Teil des Fischlandes, das begrenzt von Ostsee und Bodden eine schmale Landbrücke zwischen dem Darß und der Rostocker Heide bildet. Im Hafen Althagen-Nienhagen, einem betriebsamen, stimmungsvollen Plätzchen angekommen, empfiehlt sich eine Mittagsrast. Dabei sollte man die Schauräucherei mit allen Sinnen wahrnehmen.

In der Künstlerkolonie Ahrenshoop bieten sich u.a. Besuche des Kunstkatens und der Kirche an. Letztere wurde einem kieloben liegenden Schiffsrumpf nachempfunden. Bei einem Gang über den „Millionenhügel“ kann man Einblicke in das wohl exklusivste Sommerhausgebiet der deutschen Ostseeküste erhalten.

Am Hafen geht die Tagestour weiter entlang des Boddenweges

Für die Weiterfahrt sollte man wieder zurück zum Hafen, von dort aus den Boddenweg zwischen Schilfgürtel und Ortsrand nutzen, bis zu einer Minibrücke fahren, dort rechts abbiegen und zum Ende der bergauf führenden Straße fahren. Dort wendet man nach rechts und folgt nach reichlich 100 m den in Richtung Küste abzweigenden Spurplattenweg, ausgeschildert nach Wustrow/Dierhagen. Man erreicht das Uferkliff Alt-Nienhagen und hat einen weiten Ausblick über die Ostsee. Im Kliff ist eine größere Uferschwalbenkolonie auffällig. Auf dem Kliffweg gelangt man direkt zur Seebrücke von Wustrow.

Im Ort sind die Heimatstube, alte Kapitänshäuser, die Neue Straße mit dem denkmalgeschützten Fischlandhaus und der Hafen mit Zeesbooten sehenswert. Ein „Muss“ ist eine Turmbesteigung der Kirche am Boddenhafen mit einem faszinierenden Fernblick.

Von Wustrow nach Dierhagen – das Endziel der Tagestour

Nach Dierhagen geht es flott auf dem glatten Deichweg weiter. In Dierhagen sollte man zunächst Quartier machen und bei Interesse das Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor besuchen. Der Wegeinstieg zum Moor befindet sich am Ortsausgang von Neuhaus, wo von der Kreisstraße nach Dändorf die Birkenallee abzweigt. Dort führt ein mit einem Fuß-Radwegschild versehener, nach Klein Müritz ausgeschilderter, alleeartiger Weg zunächst durch Wiesen, dann weiter durch Wald, immer geradeaus bis zu einer Wegkreuzung mit der nach rechts zeigenden Wegweisung Moorweg/Exkursionsweg.

Die Radkarte verzeichnet nun den Exkursionsweg in eine artenreiche Torfflora.

Man folgt diesem Weg bis zur nicht übersehbaren Eingangsmarkierung des Exkursionsrundweges.
Das abgetorfte Hochmoor zeichnet sich durch eine artenreiche Torfflora aus. Prägend für das Naturschutzgebiet ist sein Kiefern-Moorbirken-Pfeifengraswald. Der Rundweg führt zu markierten Pflanzenstandorten z.B. von Königsfarn, Gagelstrauch, Glockenheide, Sonnentau und Sumpfporst, zu ehemaligen Torfstichen und einem Torfstichgewässer. Zurück nach Neuhaus-Dierhagen geht es den gleichen Weg oder über Klein Müritz und den Küstenradweg.

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